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Der
Köcher: 'Spiegel'
oder 'Bildzeitung'
der
Robert-Koch-Schule?
Ob
'Der Köcher' noch besteht oder unter anderem Namen als Sprachrohr
der Schülermitverwaltung sich bis in unsere Tage behaupten
konnte, entzieht sich meiner Kenntnis, ist wohl aber eher
unwahrscheinlich.
Das
zunächst unter dem Link 'Galerie' und nun auch »hier
nachzulesende Geleitwort zur
Erstausgabe im Oktober 1953 hat jedenfalls längst vergessen
geglaubte Erinnerungen in mir wach gerufen, zumal ich selbst eine
Zeit lang als 'Reklamechef' für das Einwerben von Anzeigen oder
Spenden bei den Clausthaler Geschäftsleuten zuständig war.
Die
Redaktion des Köcher lag damals ausschließlich in den Händen
unserer Klasse, der 11m. Unter Leitung von E. Gisevius, H.-J.
Schneider und W.Vinnen arbeiteten auch U. Keitel, P. Kreuzig,
H.-J. Lehl, P. Müller sowie H. Schrape und M.Vasel begeistert
mit.
Wir
alle bemühten uns auch sehr, 'verantwortungsvoll' zu schreiben
und der 'Verantwortung', 'großen Verantwortung', 'ernsten
Verantwortung' und 'Mitverantwortung' - wie im Geleitwort
beschworen - gerecht zu werden.
Dennoch
kam es zwischen (neuer) Schulleitung und Schülermitverwaltung
schon sehr bald zu unterschiedlichen Auffassungen über das, was
Schüler in ihrer Zeitung schreiben dürfen und was nicht.
'Vertrauen
ist gut, Kontrolle ist besser' schien
nun oberste Maxime zu sein. Mag sein, dass der eine oder andere
Artikel etwas sehr kritisch ausgefallen war, jedenfalls war die
'Pressefreiheit für Schülerzeitungen' ein Thema, das lange und
heiß diskutiert wurde und sogar als Thema für einen Aufsatz
herhalten musste. Was ich dazu geschrieben habe, könnt Ihr
unten nachlesen!
Wie haben sich doch die
Zeiten geändert!
Rullstorf,
den 9. Dezember 2006
Winfried
Machens
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