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Georg - August - Universität
Göttingen, versuchten
vergeblich,
das
Rezept von Coca-Cola zu erfahren, - erlebnisreiche Tage in fröhlicher
Gemeinschaft! Albrecht Gerlach und seine Ehefrau Elfriede, die
freundlicherweise als weibliche Begleitperson mitgereist war, ließen
unserer mehr als lebhaften Klasse lange Zügel.
Und
so war es auch ein Jahr später, als wir zusammen mit unserer
Parallelklasse und deren Klassenlehrerin Toni Schauer eine
Studienfahrt nach Hamburg, Cuxhaven und Bremen unternahmen, für
uns Harzgebirgler ein Ausflug in die große weite Welt, die wir
bestaunten und deren Duft wir in uns aufnahmen, jedenfalls ein
klein bisschen davon.
Die
Jugendherberge in Hamburg-Moorburg, der große Hafen, Hagenbecks
Tierpark, der Paternoster im Chilehaus, in Cuxhaven die Nordsee
und das Watt, Streiflichter unserer abwechslungsreichen Fahrt!
Begeistert hörten wir Herbert Zimmermanns Rundfunkreportage über
das ’Wunder von Bern’. Nach dem abschließenden zweitägigen
Besuch der Hansestadt Bremen fuhren wir zurück in den Harz. Wir
hatten viel gesehen und erlebt!
Im
Unterricht waren wir interessiert aber nicht sonderlich fleißig,
denn Strebertum verachteten wir. Dass dabei gleichwohl manch gute
Leistung in Chemie und Biologie herauskam, spricht für die Qualität
des Unterrichts und das pädagogische Geschick Albrecht Gerlachs.
Wilhelm Nothdurft beispielsweise studierte nach dem Abitur
Biologie, wurde Professor für Strahlenbiologie. Zusammen mit
unserem früheren Lehrer hat er wiederholt wissenschaftliche
Untersuchungen zur Erforschung der Oberharzer Fauna und Flora
durchgeführt, und gelegentlich arbeiten sie auch
jetzt noch an gemeinsamen Projekten. Ein weiteres Beispiel:
Winfried Machens studierte Metallhüttenkunde, ein chemienahes
Fach, und promovierte über ’Die Gleichgewichte von Sauerstoff
und Zinn in der Kupferschmelze in Gegenwart von festem
Zinn(IV)oxid bzw. zinnoxidhaltiger Schlacke.’ Aber auch allen
anderen waren die uns in Chemie und Biologie vermittelten
Kenntnisse in vielfältiger Weise nützlich.
Dafür
unserem Lehrer
Albrecht Gerlach ein großes
„Danke“ und
zum 90. Geburtstag am 18. Februar ein herzlich-harzliches
„Glück
auf!“
Stade,
den 6. Februar 2007 Jürgen
Schneider
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