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Und
das Schönste war ...
Wo
soll ich beginnen ?
Die
Wiederbegegnung mit zweien unserer Lehrer und ihren Ehefrauen, der Abstand zwischen uns wohl geringer geworden, nicht so aber Respekt,
Bewunderung und (wage ich es zu sagen?) heimliche Verehrung.
Die
freudig-überraschten Begrüßungen am ersten Abend? (Wann und wo
bin ich von so vielen in so kurzer Zeit umarmt worden??)
Das
Erzählen mit laufendem: ”Weißt Du noch …?”. Natürlich wussten
wir
alle
noch von Schulerlebnissen, die uns das Leben schön, traurig,
aufregend, enttäuschend, lustig, spannend und lebenswert machten.
Das
neue Entdecken alter Schulfreundschaften - und, oft zu unserem
Erstaunen - gemeinsamer Interessen, die sich erst auf unsere alten
Tage entwickelt und aufgetan haben (z.B. Meinhard und Fritz, ich
denke da an das Segeln!)
Die
Vertrautheit, die 50 Jahre wie im Nu auslöschte und uns beim
offiziellen Foto auf den ehrwürdigen Stufen der RKS sogleich das
alte Foto der b-Klasse ins Gedächtnis rief und unsere Mitschüler
auf die “richtigen” Treppenstufen platzierte.
Das
gemeinsame Essen, dazu ein
Gläschen Wein oder Bier, jetzt völlig “legal” und mit
offensichtlichem Genuss getrunken - und nicht mehr heimlich an
Orten, die in schulischer Reichweite, aber außerhalb schulischer
Aufsicht lagen …
Der
Tag in Goslar mit seinem kulturellen Programm in Kaiserpfalz und
Rammelsberg und anschließendem Beisammen-Sein z.T. unter
Regenschirmen auf dem Marktplatz.
Und
dann kam der letzte Abend in der Pix. Einige von uns waren schon
abgereist, aber die Runde war noch ziemlich komplett. Das Zusammen-Sein
war gelockerter geworden, wir hatten uns wieder neu kennen gelernt,
und in die Freude am gelungenen Fest mischte sich nun eine leise
Abschiedswehmut, denn ein neues Treffen steht zwar am entfernten
Horizont, nicht aber im Kalender.
Dann
stimmte einer das “Glückauf, der Steiger kommt “ an, und auf
einmal folgte ein Lied dem anderen, z.B. “Jenseits des Tales ...”, “Adé nun zur guten Nacht”, “Kein schöner Land”, “Abend wird es wieder“ und natürlich
“Heut noch sind wir hier zu Haus“. Unser kleiner ungeübter
Chor bot dem der neuen RKS zwar keine Konkurrenz, aber unsere
“Toni” wäre stolz
auf uns gewesen!
In
der lauen Sommernacht schlenderten wir vier Buntenböcker den noch
leicht erhellten Weg am Sumpfteich entlang zurück “nach Hause”,
nach Buntenbock.

Dieser
letzte Abend war für mich - wenn ich wählen müsste - der schönste,
denn er bestätigte alle Wiederbegegnungen, Erinnerungen,
Freundschaften und Hoffnungen für die Zukunft.
Noch
einmal dankeschön Euch beiden, Uta und Jürgen!
Mortimer,
den 17. Juli 2008
Hanne
Rogers
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