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Ekkehards
Bericht vom Vortreffen war schön zu lesen und so vollständig,
dass man kaum noch etwas hinzufügen kann. Meinhard und mir
tat es leid, Astrid nicht aufgespürt zu haben. Wir waren
mehrere Male an ihrem Hotel und suchten sie vergeblich auf den
Straßen. Letzten Endes klappte das Telefonieren auch nicht
und wir begaben uns zum Lunch draußen vor der Krone - immer
noch mit der Hoffnung, sie zu finden. Better luck next time,
Addi!

Uta
Hoffmann, Frau Keitel und Meinhard
beim
Lunch vor der Krone
Und
Uta Müller war auch verschwunden. So fuhren Meinhard, seine Schwester
und ich am Abend in die Berge zum Geburtstag seiner Nichte.
Mit einem herzlichen 'Glück Auf' dann wieder zurück nach
Clausthal.
Nachdem
wir Uta M. noch kurz am nächsten Tag in Clausthal getroffen
hatten, fuhren wir durch wunderschöne Landschaften nach
Berlin zu Meinhards netter Wohnung und beraubten noch einen in
die öffentliche Domäne reichenden üppigen Zweig voll von
herrlichsten, süßesten blauen Pflaumen. In Berlin zeigte
Meinhard mir voller Stolz sein großes Segelschiff, mit dem er
mit Crew vielmals im Wannsee als Regattateilnehmer segelt.
Anschließend erstiegen wir einen Aussichtsturm in der Nähe.
Die Stadt Berlin war nur ganz weit als Kulisse zu erkennen.
Wir sahen nur Wald, Flüsse und Seen, wirklich eine grüne
Stadt und voller Leben. Ich bin ganz stolz, gebürtiger
Berliner zu sein.
Mein
nächster Aufenthalt war bei Fritz und Rosmarie Pieper in
Andreasberg (siehe Utas liebevollen Bericht über die Stadt).
Von dort aus (bzw. Torfhaus) haben wir den Brocken über den
Goetheweg bestiegen. Ein 8-km-langer Weg oder so durch Wald
und Hochmoor, der alten Grenze und den Schienen entlang bis
oben zum Bahnhof.

Auf
dem Brocken
Rosmarie
hat dann auch den Hexenbesen bestiegen und flog ganz rasant,
als wäre es das Natürlichste von der Welt, in der Gegend
herum. Sogar ihr echt Harzer Hund flog mit. Die Besichtigung
im Aussichtsturm allein ist die Bergwanderung wert. Und vor
dem Rückweg haben wir noch gut gespeist - zur Erholung und
auch als Vorbereitung auf den Abstieg. Noch nie bin ich so
viel gewandert. Und es war schön.

Die
Brockenbahn kommt ...
Rosmarie
und Fritz waren super Gastgeber, die mich dann am nächsten
Tag in Göttingen zur Bahn nach Frankfurt brachten.
Ich
bedanke mich herzlichst für die schöne Zeit und Herzlichkeit
aller Beteiligten. Auch für Ekkehards Beobachtung, dass
Englisch nicht in meinem Sprechen durchklingt.
Ich
hoffe, dass mein kurzer Beitrag dazu verführt, dass andere
auch zum Jubiläum kommen und die 'Vortreffenden' auch wieder
da sein werden. Die Zeit war kurz, und ich habe noch viele
nicht gesprochen.
See
you all in 2008 und Glück auf!
Euer
Manfred
New
Liskeard, den 31. Oktober 2006
Manfred
Sroka
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